Jan Felipe Jordan

Jan Felipe Jordan

Wilhelm-Raabe-Schule, Hannover

Meine bisherigen Erfahrungen bzgl. des Filmemachens beziehe ich auf zwei Bereiche. Da ist einmal das Arbeiten mit anderen Menschen (am Set, in der Vorproduktion/Planung) aber auch das Kreativ-Werden für sich alleine. Da ich von Anfang an "meinen Film" schon vor dem inneren Auge habe, musste ich vor Ort (am Set) lernen Kompromisse zu machen, bzw. mich auf andere Optionen einzulassen, was letztendlich manchmal auch eine Bereicherung darstellte. Wirklich helfende Hände (die dieselbe Grundidee verfolgen) findet man nur selten. Im Hinterkopf ja - Aktuell mache ich allerdings bei einem Musical-Projekt meiner Schule mit. Als ergänzendes Mini-Projekt erstelle ich dafür gerade einen Trailer. Das nächste große Filmprojekt wird derzeit mit meiner Klasse zusammen erarbeitet: Unser diesjähriger Beitrag zum Niedersächsischen Kurzfilm-Wettbewerb: "Ganz schön anders".

Meine neue Filmidee ist seeeeeehr Geheim.

Das größte Problem bei der Umsetzung einer Filmidee ist die Zeit. Wie auch in allen anderen Sparten des Lebens fehlt Zeit. Das fängt damit an, dass man sich erst einmal Zeit zum Erstellen des Grundgerüsts des Films nehmen muss, zieht sich durch den gesamten Dreh, bei dem aus Zeitmangel gepfuscht werden muss, geht weiter durch die Postproduktion, in der man merkt, dass ja eigentlich die Hälfte des geplanten Materials fehlt, und endet bei meinem unendlichen Perfektionismus. Abgesehen davon sind zwischenmenschliche Unebenheiten auch sehr kritisch.