Anton Kramer

Anton Kramer

Julius-Leber-Schule, Hamburg

Ich habe vor knapp 6 Jahren meinen ersten Kurzfilm mit meinem Stiefvater gedreht. Seitdem begann es mir Spaß zu machen. Ich fing mit Stop-Motion Filmchen an, die hauptsächlich aus Langerweile entstanden. Als ich nach meinem 3 Jährigen Auslandsaufenthalt 2009 wieder in Deutschland war, fing ich an, kurze Spielfilmchen zu drehen. Das entwickelte sich allerdings alles sehr langsam. Es lag da daran, dass ich keine filmfreudigen Leute kannte und niemand Interesse hatte, Filme zu drehen. Nach einiger Zeit bekam alles etwas Hand und Fuß. Mein Stiefvater war mir eine große Hilfe in der Entwicklung von Filmmusik sowie dem Basteln am Filmequipment. Wir haben zusammen einen ca. 4m hohen Kamerakran gebaut und eine 4m lange Schiene für Dolly-Fahrten. Später begann ich, mehr Filme mit meinem besten Kumpel (Henry Heitmann) zu drehen und bekam den Kontakt zur Filmage vom Ohmoor-Gymnasium. Seit ca. 2-3 Jahren produzieren wir dort zusammen Kurzfilme, und ich habe die Leidenschaft für Film entdeckt. Es war auf einmal mein Berufswunsch, Filmemacher zu werden und es nicht nur als Hobby zu betreiben. Seit einigen Jahren produziere ich meine Projekte unter dem Namen "Kramer Productions". Mittlerweile habe ich schon etwas Filmequipment gesammelt, stehe aber nun vor dem Problem, dass mir Ideen für Drehbücher und für die Umsetzung fehlen. Ich habe bisher immer spontan gearbeitet, ohne je ein richtiges Skript zu benutzen, das habe ich erst in der Filmage von Thomas Schamp kennen gelernt. Zur Zeit habe ich einige Projekte in Aussicht. Mit einem Kumpel habe ich vor 2 Monaten angefangen, einen Zombiefilm zu drehen. Nebenbei arbeite ich an einem Musikvideo für einen Klassenkameraden und seiner Rockband und bin der "Videoproduzent" von einem Rapper aus meiner Schule. Meine Tante heiratet am Wochenende - also wird dort wieder fleißig gefilmt, ebenso wie auf der letzten Vernissage einer Freundin. Ich habe viele Ideen in unterschiedlichsten Genres, über die ich gerne einen Film drehen würde. Am liebsten würde ich gerne mal einen Film drehen, der vom Sinn des Lebens und der Existenz des Menschen handelt, oder auch einfach mal einen coolen Krimi mit viel Action und Explosionen. Ich würde auch gerne eine gute Lovestory verfilmen oder "Rätselspielchen" filmisch verpacken. Nur _WIE_ ich das umsetzen soll, ist mir noch sehr unklar. Probleme habe ich mit dem Organisieren von Drehabläufen. Ich bin ein etwas fauler Mensch was das Schreiben angeht. Ich merke immer wieder, wie viel Arbeit doch eigentlich fehlt, wenn man ein großes Projekt startet. Am peinlichsten ist es, wenn man mit knapp 10 Leuten an einem Drehort steht und man vorhersehen kann, dass dieses Projekt ganz anders wird, als man es sich vorgestellt hatte. An Filmequipment bekomme ich alles was ich benötige. Die Umsetzung jedoch, von bildlichen Vorstellungen in einen Film, ist für mich äußerst schwer. Dazu kommt, dass ich auch schulisch beschäftigt bin und es schwer ist, die nötige Zeit aufzubringen, um Filme zu drehen.