Timo Schöpp

Timo Schöpp

Oberschule Steimbke

Seit dem Besuch der 5. Klasse der Oberschule Steimbke habe ich die dort angebotenen Filmprojekte genutzt, um mir Wissen in den Bereichen „Film“ und „Bearbeitung von Audiovisuellen Medien“ anzueignen. So habe ich in der Schulfernsehen-AG beispielsweise eine Menge über die verschiedenen Arbeitsweisen und Abläufe gelernt, die man als Mediengestalter in Bild und Ton ausübt. Dazu gehören: Das Erstellen und Bearbeiten von Videomaterial, das Aufnehmen von Ton und Vertonung von Videobeiträgen, das Ausleuchten von Personen und Kulissen ( hauptsächlich 3-Punkt- Ausleuchtung), Sendeleitung bei der Sendeaufzeichnung und Bildmischen bei der Bildregie sowie Regie allgemein.

Im Filmprojekt „Nu dreiht wi aff“ habe ich die Möglichkeit bekommen, mich als Kameramann und als „director of photography“ (Bild gestaltender Kameramann) kreativ einzubringen.

Im aktuellen Projekt „DER WÜRGER“, einem Dokumentar-Spielfilm über den Würger von Lichtenmoor, arbeite ich hauptsächlich als Kameramann. Nebenbei bin ich für die Ausleuchtung und Tonaufnahme als Assistent zuständig.

Zudem habe ich weitere kleine Projekte in Eigenregie gedreht wie z.B. „ á paris“ (sieheWebsite*).

Auch außerschulisch engagiere ich mich bei semiprofessionellen Filmproduktionen wie dem Musikvideo Cover „Spider's Web“ (siehe Website*)

Derzeit arbeite ich - wie oben erwähnt - an dem Würger-Projekt. Hierbei handelt es sich um einen Dokumentar-Spielfilm, der das Leben der Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges und die Geschichte eines Wolfes erzählt, der dort sein Unwesen trieb. Das Interessante an diesem Film ist die Kombination von gespielten Szenen und Interviews. So kann man besonders gut junge Zuschauer dazu animieren, sich den Film interessehalber anzusehen und ihnen gleichzeitig durch die Interviews Wissen vermitteln.

Ich würde gerne einen Film über Menschen drehen, die auf Grund ihrer Sucht (z.B. Internet- und Geldsucht) alles verlieren, was ihnen im Leben wichtig ist - oder sein müsste. Interessant an diesen Thema finde ich, dass es eine Herausforderung ist, die Gefühlswelt der verschieden Protagonisten und deren Wirkung auf andere darzustellen.

Die größten Probleme bei der Umsetzung einer Filmidee ist dasmangele Interesse von AG Mitgliedern, die die Arbeitsgemeinschaft nur aus Gründen der Pflicht gewählt haben und eigentlich nichts mit der Gestaltung von audiovisuellen Medien zu tun haben wollen. Der Grund dafür ist mir allerdings unverständlich, da wir professionelle AG-Leiter haben, die bereits im Film- und Fernsehbusiness tätig sind oder eine Ausbildung zu Unterrichtung von Schülern im Fachbereich Film gemacht haben.

Natürlich sind die finanziellen Mittel für Filmförderungen auch nicht einfach zu beschaffen. Daher sind wir immer offen für Spenden oder Fördertöpfe, die uns ein professionelles Arbeiten ermöglichen. :)