Isabel Walther

Isabel Walther

Nürnberg

Nach dem Abitur, möchte ich eine Laufbahn im Film-/Fernsehbereich einschlagen.

Seit über vier Jahren mache viele Radio-Projekte mit dem BR, doch seit ich 2011 für sechs Monate mit einem Filmteam auf einem Segelschiff verbracht und eine 25-teilige Dokumentation gedreht habe, steht für mich meine Zukunft im Film-/Fernsehbereich fest.

Bis jetzt habe ich jede Gelegenheit genutzt, um meine filmerischen Erfahrungen zu erweitern; und zwar nicht nur im Bereich des Spielfilms, sondern auch im dokumentarischen Bereich:

Zum Einen stand ich bei Dokumentarfilmen schon öfters als Protagonistin vor der Kamera - so konnte ich die Filmpraxis hautnah miterleben und die Profis mit meinen Fragen löchern. So z.B. im Jahr 2010 bei einem Beitrag des BR zum Thema „Bildungsprojekte - Radio in der Schule” (8 Min.) und des NDR zum Thema „ Die Kieler Woche 2010” (6,5 Min.). Der mit Abstand längste Dreh war für die KiKa-Serie „Klasse Segel Abenteuer”, bei dem 25 Folgen á 25 Minuten entstanden sind.

Zum Anderen war ich bei Dokumentarfilmen auch hinter der Kamera: Für den Dreh zu „Klasse Segel Abenteuer” haben wir sechs Monate mit dem Film-Team auf einem Segelschiff zusammen gelebt - neben dem Alltag haben ein paar Mitschüler und ich ein Schüler-Filmteam gegründet, das von den Profis mit Equipment ausgerüstet und mit vielen Tipps unterstützt wurde; drei Kurzfilme sind dabei entstanden.

Mein Interesse für das Dokumentarfilmen habe ich auch zu Hause weiter verfolgt:

- Im Oktober 2010 habe ich bei den „videofilmtagen” in Koblenz im Workshop Dokumentarfilm zwei Kurzfilme produziert,

- seit März 2011 arbeite ich bei der Jugend-Fernsehsendung „Polaris” (Franken-Fernsehen,1Sendung/Monat) vom Medienzentrum „Parabol” (BLM) mit,

- und im Sommer 2011 habe ich durch ein Praktikum bei der Produktionsfirma „tvision” in Köln einen guten Einblick in die Produktion von Kinderfernsehen bekommen.

Aber auch im Bereich Spielfilm bin ich meiner Kindheits-Leidenschaft, mit Freunden „Krimis” und „Actionfilme” zu drehen, weiter nachgegangen: Ab dem Jahr 2006 gab es den Wahlkurs „Video & Film” an unserer Schule - mit unseren insgesamt drei produzierten Filmen waren wir auf einigen Festivals erfolgreich, u.a. bei den „Filmtagen Bayrischer Schulen 2007” und dem „Mittelfränkischen Jugendfilmfestival 2010”, außerdem wurden wir in das Förderprogramm „In eigener Regie 2009/10” (JFF) aufgenommen.

Auch in der Oberstufe konnte ich das Filmemachen mit dem P-Seminar „English-Shortfilm” weiterführen.

In diesem Jahr stellte ich den Spielfilm „out of sight” (18 Min.) für mein P-Seminar fertig, den wir am 17.März im „Filmhauskino Nürnberg” zeigen. Meine Aufgaben hierbei waren das Erstellen des Storyboards, Kamera (Organisation des Equipments & Dreh) und Schnitt - (und es hat sich gelohnt: neben viel viel Spaß hab ich für meine Arbeit 15 Punkte bekommen  ...)

Am selben Wochenende findet auch das „Mittelfränkische Jugendfilmfestival 2012” statt, über das unsere März-Sendung von „Polaris” gehen wird.

Ich führe ein Notizbuch für alle Filmideen, die mir im Alltag so kommen. Im Herbst habe ich auch eine der Filmideen bereits weiter ausgearbeitet und ein grobes Drehbuch skizziert.

Ein paar Gedanken mache ich mir auch schon über die Art und Weise, wie ich die Kamera auf meinen Reisen nach dem Abi einsetzen werde. Das Konzept kann ich aber erst genauer ausarbeiten (z.B. ob es ein größerer Film, oder mehrere visuelle „Tagebucheinträge” werden), wenn meine Reisepläne konkreter werden.

Am weitesten ausgearbeitet ist meine „filmische Selbstdarstellung”: Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist das Drehbuch fertig und mit dem Storyboard habe ich auch schon angefangen.

In erster Linie fehlt mir aktuell die Zeit zum Filmemachen - gerade jetzt kurz vor dem Abitur ist es fast unmöglich, ein paar Tage hintereinander für einen Filmdreh von morgens bis abends aufzubringen. Aber ab Juni dürfte das ja kein Problem mehr sein =)

Außerdem fehlt es mir an Equipment; wir haben nur eine kleine Handycam zu Hause. Ausleihen vom Medienzentrum „Parabol” in Nürnberg ist zwar möglich, aber leider recht teuer; unsere Schule hat sich für den Schulfilm immerhin eine Tonangel geleistet, für ein Privatprojekt von mir muss ich darauf aber verzichten.